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Hof Veranstaltungen

SoLaWi 2023 Info-Veranstaltung in Müllheim

am 01.10.2022
um 19:30—21:00 Uhr

GEMEINSAM - SELBST - VERSORGEN

 

Die neue Hofgemeinschaft vom Klosterhof Sitzenkirch bei Kandern startet im Frühjahr 2023 eine Solidarische Landwirtschaft mit Vollsortiment und wir laden alle interessierten Menschen zu unseren INFO-Veranstaltungen herzlich ei

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SoLaWi 2023 Info-Veranstaltung in Lörrach-Stetten

am 15.10.2022
um 19:30—21:30 Uhr

GEMEINSAM - SELBST - VERSORGEN

 

Die neue Hofgemeinschaft vom Klosterhof Sitzenkirch bei Kandern startet im Frühjahr 2023 eine Solidarische Landwirtschaft mit Vollsortiment und wir laden alle interessierten Menschen zu unseren INFO-Veranstaltungen h

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[mehr Veranstaltungen]

Über uns

Seit 1979 wurde der Hof von Andreas Grether und Katja Räuber-Grether geführt. Sie haben den ruhenden landwirtschaftlichen Betrieb langsam wieder zu einen Vollerwerbsbetrieb aufgebaut.

 

Seit Jahresbeginn 2022 leben und arbeiten auf dem Klosterhof das Gärtnerpaar Haleigh und Oliver Christ mit Ihren Kindern.

Mit am Hof lebt Frau Wally Grether als Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, die sich immer wieder nach Kräften einbringt.

 

Nun steht erneut ein Wandel für den Klosterhof an und wir bilden zusammen eine Solidarische Landwirtschaft, so das der Hof mit all seinen vielfältigen Qualitäten weiterleben und sich in seiner Gemeinschaft entwickeln kann.

 

 

Solidarische Landwirtschaft

Anteil Aquarell
Anteil Aquarell
Holzofen Aquarell

 

Wir wollen gemeinsam Verantwortung übernehmen für die Gestaltung unserer Zukunft:

 

  • durch einen achtsamen und liebevollen Umgang mit der Erde, den Pflanzen, den Tieren bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln auf der Grundlage der biologisch-dynamischen Landwirtschaft
  • durch das Bilden einer Gemeinschaft, die den Hof unterstützt und Mitverantwortung übernimmt
  • durch das Schaffen eines Raumes für pädagogische, therapeutische und soziale/kulturelle Aktivitäten

 

Auf dem Klosterhof in Sitzenkirch arbeiten Andreas Grether und Katja Räuber-Grether über 35 Jahren an der Pflege der Erde mit ihren Pflanzen und Tieren nach den Prinzipien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Jetzt geht es um die Erhaltung und Weiterentwicklung des Hofes für die Zukunft. Mit den neu am Hof mitarbeitenden GärtnerInnen Oliver und Haleigh Christ wollen wir, daß der Hof mit seinen Qualitäten weiterlebt und ab 2023 die Vollversorgung von ca. 70 Ernte Anteile mit Gemüse, Obst, Saft, Brot, Getreide, Milch, Joghurt, Quark, Käse, Eiern und Fleisch anbieten kann: Es soll eine solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) entstehen, in welcher die Mitglieder durch Vorfinanzierung des Anbaujahres und tätige Mithilfe—je nach den individuellen Möglichkeiten—die Mitverantwortung für das Leben des Hofes übernehmen.

 

 

Solidarische Landwirtschaft. Was bedeutet das?

 

Der Grundgedanke einer Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) ist es, eine stabile, verbindliche und krisenfeste Beziehung zwischen Konsument und Produzent herzustellen. Gemeinsam das Risiko der Ernte tragen und dem Erzeuger der Lebensmittel eine ökonomische Planbarkeit für den Betrieb zu ermöglichen ist das Ziel dieser Gemeinschaft.

Teilhabe ermöglichen an der Erzeugung von gesunden, regionalen Lebensmitteln, die Möglichkeit haben den Alltag auf einem kleinen Bauernhof mitzuerleben und Verantwortung zu übernehmen für die eigene Ernährung, ist unser Ziel.

Unter dem Motto „gemeinsam selbst versorgen" wollen wir wertschätzend und respektvoll ein nachhaltiges Miteinander gestalten und vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

 

Wenn unsere Ziele zu Deinem Herzen sprechen, laden wir Dich ein, mit uns zusammenzuwirken.

 

Mehr allgemeine Infos zur solidarischen Landwirtschaft findest Du auf www.solidarische-landwirtschaft.org

 

 

So kannst Du einen Beitrag zur Verwirklichung der SoLaWi leisten…

 

…Mitgliedschaft in unsere Vollversorgungs-SoLaWi ab 2023, da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung möglichst bis zum Herbst 2022

 

…Mithilfe im Klosterhof Sitzenkirch SoLaWi e.V.

 

…Finanzierung eines Natur-Bewässerungsteichs für unseren 5000qm Gemüsegarten

 

…Finanzierung und Bau einer Hofbackstube für unseren Holzofen—der Holzofen ist bereits finanziert!

 

…Hilfe beim Bau und der Installation von dem Natur-Bewässerungsteich und der Backstube zur Kostensenkung

 

Du kannst Dich gerne auf die Warteliste für unsere SoLaWi schon jetzt eintragen lassen. Schreib uns einfach eine E-mail oder melde Dich persönlich. Wir werden Dich dann im Herbst kontaktieren und einladen um zusammen mit uns über das kommende Jahr zu sprechen.

Wenn Du schon jetzt Teil unseres Projekts sein möchtest, dann schicken wir Dir gerne unseren regelmäßigen Newsletter/Hofblättli. Wir freuen uns auch, wenn Du unsere Idee unter deinen Freunden und Bekannten verbreitest.

Oder komm einfach vorbei und lerne uns kennen, wir erzählen Dir gerne persönlich mehr von unseren Ideen und unserem Vorhaben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenerative Landwirtschaft

Die Landwirtschaft braucht den Wandel.

Wir wollen diesen Wandel mit gestalten und die Erde, auf der wir arbeiten pflegen und regenerieren.

Hier am Klosterhof erzeugen wir Gemüse im sogenannten Market Garden Konzept oder auch Biointensiver Anbau genannt.

Diese Methode stammt ursprünglich aus dem Paris des 19. Jahrhunderts und der regionalen Versorgung der Stadt aus den umliegenden Dörfern und Höfen.

Kurze Transportwege, Ressourcen schonende Produktion, direkte Kontakte, gute Vernetzung, geschlossene Wirtschaftskreisläufe und Assoziationen zeichnen regenerative Methoden aus.

Den Boden und die Pflanzen verstehen und Beziehungen untereinander fördern ist unsere Aufgabe und unser Ziel.

Wir wollen den Boden aufbauen und widerstandsfähiger machen gegenüber Krankheiten und Schädlingen, aber auch gegenüber Trockenphasen und Starkregen-Ereignissen. Den Herausforderungen von extremeren Bedingungen ist ein resillientes und diverses System besser gewappnet und sorgt für sichere und ausgeglichene Erträge.

Wir am Klosterhof arbeiten viel mit Untersaaten, Mulch, Mischkulturen und lebendigen Wurzeln im Boden. Das Bodenleben soll immer mit Nahrung versorgt sein und in wertvollen Humus umwandeln. Ein eigenes Ökosystem entsteht mit eigenem Kleinklima und Gleichgewicht.

Es kommen nur kleine, leichte Einachs-Traktoren zum Einsatz. Gepflanzt, gesät und gehackt wird von Hand. So verhindern wir Bodenverdichtungen und können den Pflanzen das Umfeld geben, welches optimal ist und die Entwicklung fördert.

Aber nicht nur mit dem Boden wollen wir diese nachhaltigen Methoden einsetzen, auch mit uns, den Gärtnern und Landwirten wollen wir nachhaltig umgehen und ein gesundes Arbeitsumfeld erschaffen.

Was wir mit dem Hofkreislauf versuchen zu erzielen, setzen wir auch auf der sozialen Ebene um. Dadurch machen wir unseren Hof auf allen Ebenen resilienter und bauen Gemeinschaft auf.

Diese positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre sind Antrieb für uns und geben uns die Kraft und den Antrieb für unsere Arbeit.

Landwirtschaft

Obst

 

StallUnsere kleine Landwirtschaft findet auf etwa 10 ha Ackerland, 18 ha Weideland und 4ha Wald statt. Wir versuchen so schonend wie möglich mit kleinen, leichten Maschinen auf den Flächen zu arbeiten. Unsere Flurstücke sind durch Erbteilung und die Struktur der Landschaft teilweise sehr zergliedert und auch steil und werden an diesen Hängen ausschließlich von unseren Tieren beweidet.

Auf den Äckern bauen wir verschiedene Getreidearten an für unser  eigenes Brot, schon seid Jahrzehnten für die Bäckerei der Christopherus Gemeinschaft in Kandern und auch in Kooperation mit dem solidarischen „Backhaus der Vielfalt“ in Freiburg. Für die Bingenheimer Saatgut AG erzeugen wir verschiedene Gemüsesämereien.

Zwischenfrüchte und Untersaaten beleben unsere Böden, fördern den Aufbau von Humus und versorgen das Bodenleben mit Nahrung.

Möglichst geschlossene Kreisläufe sind uns sehr wichtig und wir versorgen unsere Flächen mit präpariertem Kompost und verzichten fast ganz auf zugekauften Handelsdünger.

Die Weiden bewirtschaften wir sehr extensiv und lassen die Futterpflanzen immer wieder blühen um Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten zu fördern und machen im Jahr zwei bis drei Schnitte Heu und Öhmd.

Gemüseanbau

Wir arbeiten in unserem kleinen Gemüsegarten nach den Grundsätzen der Regenerativen Landwirtschaft und des Biointensiven Gemüsebaus.

Mit viel Handarbeit und leichten, kleinen Geräten erzeugen wir Gemüse unter Einsatz von viel gutem Kompost und Mulch auf sehr kleiner Fläche.

Unser Anbau ist nicht bestimmt durch die Breite von Traktoren, sondern durch die Bedürfnisse der Pflanzen, der Tiere und des Menschen.

Der Boden ist unsere wertvollste Grundlage und wird durch lebendige Prozesse, wie dem Eintrag von organischem Material, Untersaaten, Mischkulturen und Mulch-Systemen weiter verbessert und kann somit stabile Erträge, reich an Nährstoffen, für unsere Ernährung liefern.

Wir wollen so vielfältig wie möglich sein und einen gegen äußere Einflüsse wie Trockenheit, Starkregen oder Krankheiten und Schädlinge widerstandsfähigen Anbau machen, der uns auch unter schwierigen Bedingungen gute und stabile Erträge bringt.

Unser Sorten sind ausschließlich Samenfest und dadurch robust und anpassungsfähig.

Alles Zusammen ist ein lebendiges Öko-System für sich, welches wir versuchen zu verstehen und in ein Gleichgewicht zu bringen.

Tiere

Hallo_Kuh

 

Die tägliche Arbeit mit den Tieren ist für uns Antrieb und Motivation und gibt unserm Arbeitstag die Struktur.

Das Wohlergehen der Tiere und die Versorgung mit gutem Futter hat für uns Priorität. Unsere kleine Vorderwälder Herde besteht aus 5-10 Milchkühen und eigener Nachzucht. Geschlachtet wird in der Region in einem zertifizierten „Schlachtung mit Achtung“ Schlachtbetrieb. Die Gesundheit der Tiere ist uns sehr wichtig und wir versuchen das durch gute Pflege der Weiden, eine hohe Diversität der Futterpflanzen, sorgfältige Futterbergung und saubere Liegeflächen im Stall zu unterstützen.

Unsere Hühner bekommen täglichen Zugang zu Grünflächen und werden mit eigenem Getreide gefüttert.

Die Haltung von Schweinen und Schafen steht auf unserem Wunschzettel und wir planen, das in den kommenden ein bis zwei Jahren umsetzen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Produkte

Die gewonnene Milch wird zu verschiedenen Milchprodukten verarbeiten. Dabei ist uns eine schonende, naturbelassene Arbeitsweise sehr wichtig, damit gesunde, schmackhafte Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe entstehen.

 

Die Milchprodukte werden aus unserer Rohmilch in der Hofmolkerei zu Quark, Joghurt, Frischkäse, Kuhmilch Feta und ständig neuen leckeren Kreationen verarbeitet.

 

Von großer Bedeutung ist für uns auch, einen geschlossenen Betriebskreislauf erreicht zu haben. der  die Gesundheit von Böden, Menschen und Tieren gewährleistet und unserem Verständnis von Nachhaltigkeit entspricht.

 

Eigenes Erzeugnis3

Eigenes Erzeugnis1

Eigenes Erzeugnis2

 


Deshalb bewirtschaften wir unsere Flächen seit dreißig Jahren nach der biologisch-dynamischen  Wirtschaftsweise und vermarkten unsere Produkte unter dem Markenzeichen „Demeter“. Wir verarbeiten unser Getreide handwerklich zu schmackhaftem Dinkel, Emmer, Weizen und  Roggen-Broten. Dabei gelingt es uns Brot herzustellen das ohne Hilfs- und Zusatzstoffe gut Schmeckt und  sättigt.